Sonntag, 8. Januar 2012

Froschfotzenleder

Froschfotzenleder bezeichnet ein imaginäres Lederprodukt, welches einen Hauch von Exklusivität vermitteln soll.

Diese Definition, entdeckt bei www.sprachnudel.de, scheint mir weitgehend plausibel.
Es scheint sich tatsächlich um ein imaginäres Lederprodukt zu handeln.

Ob damit tatsächlich Exklusivität vermittelt werden soll, ist fraglich, zumal der Begriff i.d.R. im Zusammenhang mit einem Fensterputztuch durch das www geistert:

Gwand an ham Ära Lyrics (Willy Astor):
Ich tu so gern Fenster putzen,
weil Fenster ganz schnell verschmutzen.
Ja und drum nehm ich, wenns geht,
nur beste Putztuchqualität.
Ich bin in mein gutes Putztuch verliebt,
weil es das beste Putztuch ist, das es gibt!

Froschfotzenleder,
es ist aus Froschfotzenleder.
Froschfotzenleder,
es ist aus Froschfotzenleder.
 


Dass lt Ingrid  (http://de.answers.yahoo.com) "ein froschfotzenleder ... das fensterleder oder den putzlappen" bezeichnet, wird wohl nur in Zusammenhang mit Willy Astor der Wirklichkeit gerecht werden, die Einschränkung auf Fensterputzlappen scheint mir ungerechtfertigt eng.

Ob es sich bei deser Wortkreation um eine des Wortkunstbarden Willi Astor persönlich handelt, der im oben genannten Liedchen auch "Kaulquappensocken" als "aller kleinstes Kleidungsstück" einführt, oder ob er dieses Wort anderswo aufgeschnappt hat, wird wohl nur er selbst beantworten können.

Gwand an ham Ära (Willy Astor):

(Willy Astors freundliche Genehmigung vorausgesetzt)

Samstag, 31. Dezember 2011

Guter Rutsch!

"Guter Rutsch" kommt womöglich aus dem Jiddischen.
Rosch ha-Schana (auch Rosch ha-Schanah, in aschkenasischer Aussprache Rausch ha-Schono oder Roisch ha-Schono oder volkstümlich auf Jiddisch auch Roscheschune genannt; Hebräisch ראֹשׁ הַשָּׁנָה‎ Haupt/Kopf/Anfang des Jahres) ist der jüdische Neujahrstag.
Das hebräische Wort "Rosch" mit der Bedeutung "Anfang, Kopf" könnte leicht verfremdet, ins Deutsche übernommen worden sein, und als sich einst die Juden am Neujahrsabend einen "guten Rosch" wünschten, könnte das der Anfang vom "guten Rutsch" gewesen sein.
Diese Herkunftsdeutung ist allerdings umstritten, da es weder im Hebräischen noch im Jiddischen eine Grußformel gibt, die dieses „Rosch“ tatsächlich beinhaltet.
Siegmund A. Wolf gab in seinem Buch Deutsche Gaunersprache. Wörterbuch des Rotwelschen an, der Silvestergruß „Guten Rutsch“ sei eine Ableitung aus dem hebräischen ראש השנה טוב – Rosch ha schana tov, wörtlich „einen guten Kopf (Anfang) des Jahres“; daraus sei „entstellt das sonst sinnlose ‚guten Rutsch!‘ frohes Neujahr“.

Wikipedia Guten Rutsch
Wikipedia Rosch ha-Schana
Gutefrage.net Guter Rutsch?
OppisWorld.de Jiddisch

R@iners nach-twittern

Sonntag, 24. Juli 2011

Sonntag, 20. Februar 2011

Rechtschreibtest 1

Liechtenstein liefert Libyen Schlämmkreide in rhythmisch numerierten Stanniolsäcken.
(Alte Deutsche Rechtschreibung)
Neu: nummerierten)

Rechtschreibtest 2

Ein rhythmisch kathartischer Mesner (*) aus dem Bistum Württemberg aß Mayonnaise aus Stanniol.

(*) Der Küster (von lat. custos „Hüter“, „Wächter“), auch Kirchendiener, Sakristan, Kirchner oder Kirchwart, im süddeutschen Raum Mesner, in Österreich Messner oder Mesmer (vom mittellateinischen mansionarius – Haushüter) – dessen Dienstwohnung die Küsterei bzw. Mesnerei ist – und in der Schweiz Sigrist (vom mittellateinischen Sacrista) oder Mesmer genannt, bezeichnet einen Beruf in der Kirche.


 

Montag, 18. Oktober 2010

Kaminofen - Verrußte Glasscheibe, was tun?

Was tun, wenn die Scheibe des Kaminofen vorschnell verrußt?
Kommt darauf an:
teeriger, verbackener Ruß
schwer lösbar
feiner Ruß
leicht entfernbar
zu niedrige Feuerraumtemperatur
Störung der Verbrennungsluft
Ist das Holz zu feucht?
(Restfeuchte maximal 20%)
Ist die Feuerraumtür undicht?
(Rußfahne, unruhiges Flammenbild)
Ist die Holzqualität unzureichend) Ist der Rauchfang unsachgemäß angeschlossen?
Ist die Brennstoffmenge zu gering?..
Ist der Brennstoff zu grobstückig?
(ungespaltenes Holz, Rundlinge)
..
Ist der Rauchfangzug zu stark?
(Scheibe verrußt von oben nach unten)
Ist der Rauchfangzug zu schwach?
(Scheibe verrußt von unten nach oben)
..Herrscht Unterdruck im Aufstellungsraum?
( Ventilatoren )
Ist die Drosselklappe falsch gestellt?Sind die Bedienungselemente falsch gestellt?
......
Verrußte Feuerraumscheiben lassen sich nie ganz vermeiden. Übermäßiges Verrußen lässt sich vermeiden.

Mittwoch, 18. August 2010

Cesar Millan Dictionary (Englisch/Deutsch English/German)

Cesar Millans Schlüsselworte:

EnglishDeutsch
The fulfillment formula (1):
body - mind - heart
Die Zufriedenheitsformel (1):
Körper - Geist - Herz/Liebe
The fulfillment formula (2):
exercise - disciplin - affection
Die Zufriedenheitsformel (2):
Bewegung - Benehmen - Liebe, Zuneigung
How to approach a dog:
no touch - no talk - no eye contact
(don't approach at all!)
Wie man einem Hund begegnet:
nicht berühren - nicht ansprechen - kein Augenkontakt
(gar nicht auf ihn zu gehen!)
4 action alternatives:
fight - flight - avoidance - submission
Die 4 Handlungsalternativen:
Kampf - Flucht - Vermeidung - Unterwerfung
rules - boundaries - limitationsRegeln - Grenzen - Einschränkungen
to be in a balanced state of mindin einem ausgeglichenen Gemütszustand sein
leaders have a dominant state of mindFührer haben einen dominierenden, beherrschenden Gemütszustand
followers have a submissive state of mindFolger haben einen unterwürfigen, gehorsamen Gemütszustand
to accomplishbewältigen, durchsetzen, erreichen
to be aggressiveaggressiv sein
to be dominant-aggressivedominant aggressiv sein
to be fearful-aggressiveängstlich aggressiv sein
to be nervous-aggressivenervös aggressiv sein
to be tense-aggressiveangespannt aggressiv sein
to be assertivebestimmt (bestimmend, durchsetzungsfähig) sein
to be calm-assertiveruhig bestimmt (bestimmend, durchsetzungsfähig) sein
to be tense-assertiveangespannt (verkrampft) bestimmt (...) sein
to be dominantbeherrschend, dominierend, herrschend sein
to be alert-dominant
(might trigger a fight)
aufmerksam (alarmiert), dominierend sein
(das kann einen Kampf auslösen)
to be tense-dominantangespannt dominierend sein
to be excitedaufgeregt, erregt, nervös sein
to be firmbeständig, hartnäckig, standhaft, unbiegsam sein
to be fixatedauf etwas/jemanden fixiert sein
to be housebroken (US)
to be house-trained (BE)
stubenrein sein
to be in chargedie Verantwortung tragen
to be insecureinstabil, unsicher sein
to be nervousaufgeregt, gereizt, nervös sein
to be neutered / caponised (BE)kastriert sein
to be obsessivezwanghaft sein
to be over excitedübermäßig aufgeregt sein
to be possessivebesitzanzeigend, besitzergreifend sein
to be spayedsterilisiert sein
to be submissivdemütig sein
to be active-submissivaktiv demütig sein
to be calm-submissiveruhig demütig (gehorsam, unterwürfig) sein
to be tenseangespannt, verkrampft sein
to be territorialgebietlich, räumlich (beherrschend) sein
......
to claimAnspruch erheben
to give affectionLiebe, Warmherzigkeit, Zuneigung geben
to give directionAnleitung, Anweisung, Führung geben
to mate (with so.) sich (mit jemandem) paaren, verbinden, heiraten
to matureentwickeln, heranreifen (auch altern, ausreifen, verfallen)
to migratewandern, fort ziehen
to mountaufsitzen, aufreiten, bespringen
to nipbeißen, kneifen, zwicken
to nurture behaviourVerhalten fördern, nähren, pflegen
to poo-poo; to do a poogroß machen, kacken [ugs.]
(Kindersprache für "defäkieren")
to pouncesich auf etwas stürzen
to reprehend; to repremand/rebuke so.(jemanden) tadeln, rügen
to scentduften, parfümieren, riechen
to scent so. etwas wittern
to sense so.etwas erkennen, fühlen, spüren, wahrnehmen
to share stabilityAusgeglichenheit (miteinander) teilen
to submitsich unterwerfen
to surrenderaufgeben, sich ergeben, sich hingeben
to triggerabrufen, ansteuern, auslösen, einleiten, veranlassen
......
canidaeCaniden, die Hundeartigen
energyKraft, Energie
kennelHundehütte, Zwinger, (auch Gosse, Rinnstein)
leash Leine
muzzleMaulkorb
obedience kid
(kid with manners)
gehorsames Kind
(Kind mit Manieren)
obsessionBesessenheit (fixe Idee, Manie, Zwangsvorstellung)
prayBeute
separation anxietyTrennungsangst
temper tantrumWutanfall (Launen-Koller)
tigerwar gamehyperaktives Kampfspiel
(Tigerwar ist ein hyperaktiver Kämpfer im Warrior Forum)
travel modeReise-Betriebszustand (Modus)
......

Zum leichteren Verständnis der Cesar Millan DVDs "Mastering Leadership" & "Dog Whisperer".

Cesar Millan auf CBS:
http://www.cbsnews.com/video/watch/?id=6923311n&tag=related;photovideo

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Cesar Millan Close Up:


Cesars House Rules:


Calm down!


Und hier ein Teaser des Vortrags
"Cesar Millan - People Training For Dogs":

Dienstag, 20. Juli 2010

Die 10 Gebote (Hundeführung)

  1. Du sollst „Hündisch“ lernen! Energie ist die universelle Sprache des Lebens. Nütze Energie, um mit dem Hund zu kommunizieren.
    Beobachte Hunde, wie sie miteinander kommunizieren. Erlerne ihre Sprache.
    Führe ruhig und bestimmt. Beanspruche Raum, sei mächtig, fordere Respekt, aber leise.
    Bellt er an der Tür, bell nicht hinterher! Nimm dir die Tür. Deute ihm, zu gehen. Braucht’s mehr Korrektur, so stupse ihn ggf rasch mit deiner zur Klaue gekrümmten Hand (einem offenen Hundemaul ähnlich) am Hals. Greife notfalls locker zu (nicht kneifen!).
    Wenn’s sein muss und wenn du versiert bist, benutze den Alphawurf (die Alpharolle).
    Alles immer in ruhiger Gelassenheit.
  2. Du sollst die Hierarchie der Sinne bedenken! Nase – Auge – Ohr
    Die Nase führt der Hund zur Beute. Die Welt des Hundes ist Geruch!
    Das Auge zeigt ihm die Beute, wenn ihn die Nase nahe genug heran geführt hat. Es ist auf Bewegungen spezialisiert. Glaube nicht, dass ihm eine deiner Bewegungen entgeht.
    Das Ohr warnt vor Gefahr. Es schreckt auf, zum Futter führt es nicht. Denn die Beute ist ruhig.
    Nutze ruhige Gesten, um zu führen. Deine Worte versteht der Hund nicht. Er erfasst bloß den Klang und die Stimmung, die von dir ausgehen.
  3. Du sollst die Hierarchie der Bedürfnisse bedenken!
    Bewegung – Disziplin – Zuneigung
    Der Hund ist ein Raubtier, das im Rudel lebt. Er muss umherziehen, um zu überleben.
    Gezielte Bewegung ist Überleben. Das Rudel folgt dem stärksten Individuum zielgerichtet auf der Suche nach Nahrung.
    Disziplin ist Überleben. Wenn jeder tut, wozu er Lust hat, gibt’s keine Beute.
    Erst nach erfolgreichem Beutezug und Nahrungsaufnahme ist Zeit und Raum für Zuneigung, Zärtlichkeit, Fellpflege.
  4. Du sollst deinen Hund ignorieren, wenn du heim kommst! Du bist der Rudelführer.
    Es ist selbstverständlich, dass du gehst, es ist selbstverständlich, dass du kommst.
    Gehe ohne Gruß, den Hunde verabschieden sich nicht. Kommst du wieder, schweige still. Halte kurz inne und lass dich beschnuppern, ohne ihm in die Augen zu sehen. Das ist so Sitte. Dann geh erst mal deiner Beschäftigung nach. Das bringt Ruhe und Ausgeglichenheit.
  5. Du sollst täglich mit deinem Hund durch das Revier streifen!
    Der tägliche Spaziergang dient 1. zur Bindung, 2. zur Verdeutlichung deines Führungsanspruchs und 3. zur Bewegung. Und dein Hund glaubt, es dient zur Nahrungsbeschaffung. Lass ihm den Glauben. Er ist ein Hund. Dein Hund.
  6. Du sollst regelmäßig voran gehen! Der Rudelführer gibt vor, wo’s lang geht, das Rudel folgt.
    Du gibst Tempo an und Richtung vor.
    Du entscheidest, wann pausiert wird, wo geschnüffelt und gepinkelt wird. Nur beim Pausieren darf jeder tun und lassen, was er will. Wann’s weiter geht und wohin, das bestimmst du, denn du führst zum Futter.
  7. Du sollst erst füttern, nachdem ihr umher gezogen seid! Der Spaziergang steht vor dem Fressen, denn die Nahrung will gefunden sein und Hunde kennen keine Vorratshaltung.
    Wenn du deinen Hund nach einem einfachen strukturierten Spaziergang nach Hause zum Futter bringst weiß dein Hund: Mein Rudelführer ist gut. Er führt mich zum Fressen.
    Hat dich hingegen der Hund mit der Nase am Boden durch die Umgebung gezerrt, denkt er: Würde ich nicht führen, wir würden glatt verhungern. Zwinge deinen Hund nicht, diese schwere Verantwortung zu tragen.
  8. Du sollst roh füttern! Hunde können nicht kochen, und sie finden auch keinen industriell haltbar gemachten Fleisch-Gemüse-Brei, wenn sie in gesunder Natur umher ziehen. Ein rohes Huhn ist ideal, und im Abverkauf sehr preiswert. Es hat präzise die Zusammensetzung, die das Raubtier Hund benötigt (Muskelfleisch, Knochen, Innereien). Vielleicht musst du etwas Innereien zukaufen, weil die zumeist fehlen.
    Glaube nicht, was dir die Werbung weismachen will.
  9. Du sollst ruhige Unterwürfigkeit abwarten, bevor du Futter gibst! Sorge dafür, dass dein Hund abwartet, bis Du ihm sein Futter frei gibst. Nimm Dir Zeit dafür! Auf das Fressen stürzen ist unhöflich und wird im Rudel streng geahndet, denn der Rudelführer frisst zuerst. Und die Anderen in der hierarchischen Reihenfolge. Bissiger Streit um’s Futter schwächt die Überlebenschance des Rudels.
  10. Du sollst für Ruhe und Entspannung sorgen! Aufgeregt wird der Hund von selbst, denn er ist von Natur aus wachsam.
    Sorge dafür, dass Ruhe belohnt wird.
    Fordere ihn auf, sich zu setzen oder zu legen, wenn er erregt ist. Das entspannt.
    Genussmassage bei Silversterkrach desensibilisiert.

Die 10 Verbote (Hundeführung)

  1. Du sollst nicht glauben, der Hund wäre ein Mensch!
    Nimm deinen Hund wahr als Tier - Hund - Rasse - Name (und zwar in dieser Reihenfolge).
  2. Du sollst nicht zum Hund kommen, der Hund kommt zu dir!
    Wenn du (d)einem Hund begegnest, gilt: Nicht berühren, nicht ansprechen, kein Augenkontakt.
    Lass ihn schnüffeln, das ist keine Aufforderung zum Streicheln. Er sieht die Welt durch seine Nase, er erkennt dich an deinem Geruch. Nicht der Rudelführer kommt zum Rudel, das Rudel kommt zum Rudelführer. Immer!
  3. Du sollst deinen Hund nicht stürmisch begrüßen!
    Der Rudelführer geht ohne Gruß, und er kommt ohne Gruß, selbstverständlich.
    Ignoriere deinen Hund, wenn du Heim kommst, das bringt Ruhe.
  4. Du sollst deinem Hund nicht die Führung überlassen!
    Führen ist Verantwortung. Der ruhigste & durchsetzungsfähigste des Rudels führt an.
  5. Du sollst nicht glauben, ein Garten sei Auslauf genug!
    Ein Vogel muss fliegen, ein Fisch muss schwimmen, ein Hund muss laufen. Ein Garten ist ein Gefängnis. Dein Hund braucht Bewegung an der Seite seines Rudelführers.
  6. Du sollst dich nicht von deinem Hund durch die Gegend zerren lassen!
    Das Rudel folgt dem Rudelführer. Dein Hund folgt dir, nicht umgekehrt.
  7. ..........
  8. ..........
  9. ..........
  10. .......... to be continued

Freitag, 9. Juli 2010

Vulkanismus in Österreich

Der Pauliberg (Mittelburgenland) ist der jüngste der erloschenen Vulkane von Österreich, vermutlich vor etwa 2 Millionen Jahren letztmals aktiv. Wikipedia

Die Riegersburg (Oststeiermark) steht auf einem 200 m emporragende Basaltkegel. Wikipedia

Der Ostalpin taucht am Ostrande der Alpen unter die tertiären Sedimente des Alpenvorlands im Osten und des Pannonischen Beckens ab. Diese Bruchzone zeigt aktiven Vulkanismus (Thermenland).
Wikipedia - Zentrale Ostalpen



Die Transdanubische Vulkanische Region ist ein langer, leicht gekrümmte fossiler Bogen besteht aus einigen Dutzend erloschenen Vulkanen, der sich von Slowenien durch das südliche und südöstliche Österreich bis zur Grenze zwischen Burgenland und Ungarn hinzieht.
Mit Basaltsteinbruck Klöch (Steiermark) und Pauliberg (Burgenland)
Wikipedia - Transdanubische Vulkanregion

Steirisches Vulkanland, siehe auch Karte



Liste von Vulkanen in Frankreich Wikipedia

Montag, 1. Februar 2010

Längstes deutsches Satz-Palindrom

Ein Palindrom (von griechisch Παλίνδρομος (palíndromos) „rückwärts laufend“) ist eine Zeichenkette, die von vorn und von hinten gelesen gleich bleibt.

Kann gut sein, dass dieses hier das längste Deutsche Satzpalindrom ist:

Geist ziert Leben, Mut hegt Siege, Beileid trägt belegbare Reue, Neid dient nie, n|u|n eint Neid die Neuerer, abgelebt gärt die Liebe, Geist geht, umnebelt reizt Sieg

Lange Zeit galt (angeblich) dieses hier als das längste:
ein neger mit gazelle zagt im regen nie
ein neger mi tgaz ellezag tim regen nie

Listen siehe
Wikipedia
Gnudung

Montag, 30. November 2009

Hajj (Haddsch) - Die Pilgerfahrt nach Mekka


Kurz und bündig:

(1) Mikat (Miqat) "Ankunft und Wechsel der Kleider"
(2) Beginn der Haddsch mit der Tawaf (den 7 Umrundungen der Kaaba in Mekka)
(3) Übernachtung im Zeltlager bei Mina
(4) Aufbruch nach Arafat, zum "Berg der Gnade" - "Gebet des Stehens"
(5) Sammeln der 21 Steine in Mouzdalifa, Übernachtung.
(6) Symbolische "Steinigung des Teufels" an den 3 Steinsäulen bei Mina, nochmaliger Tawaf in Mekka, Rückkehr nach Mina, zweites Steinigungsritual.
(7) Rückkehr nach Mekka, Abschiedstawaf

Quellen: Wiener Zeitung vom Mi, 25, November 2009 Print Ausgabe (APA); Wikipedia English; Islam - The Right Path


Quellen: Wikipedia, mit weiteren Details, Quelle Wikipedia English, deutlich ausführlicher.

Schau Dich um bei Google Maps:


Zur großen Kartenansicht von Google Maps

Montag, 26. Oktober 2009

Chakren und Farben

  1. Chakra: Basis- od.Wurzel-Chakra
    an der Basis des Rückrates, zwischen Anus und Genitalien
    Dunkel-rot
  2. Chakra: Sakral-Milz- od.Sexual-Chakra
    zwischen Bauchnabel und Schambein
    Orange
  3. Chakra: Nabel- od.Solarplexus-Chakra
    3 cm über dem Nabel
    Gelb
  4. Chakra: Herz-Chakra
    In der Brustkorbmitte über dem Herzen
    Grün, Rosa
  5. Chakra: Kehlkopf- od.Hals-Chakra
    Am Hals, in Höhe von Schilddrüse und Kehlkopf
    Hellblau
  6. Chakra: Stirnchakra"Drittes Auge"
    zwischen den Augenbrauen über Nasenwurzel
    Indigo
  7. Chakra: Scheitel- od. Kronen-Chakra
    über dem Kopf unmittelbar über dem Scheitel
    Violett, Weiss, Gold

Wikipedia
Stadt-Apotheke
Farben und Leben Online

Die Farbreihenfolge rot - orange - gelb - grün - hellblau - gunkelblau - violett deckt sich mit dem LICHTSPEKTRUM:


FarbeWellenlängeFrequenz
rot≈ 700–630 nm≈ 430–480 THz
orange≈ 630–590 nm≈ 480–510 THz
gelb≈ 590–560 nm≈ 510–540 THz
grün≈ 560–490 nm≈ 540–610 THz
blau≈ 490–450 nm≈ 610–670 THz
violett≈ 450–400 nm≈ 670–750 THz

Sonntag, 11. Oktober 2009

PSEUDOGEFÜHLE (Interpretationen)

PSEUDOGEFÜHLE erkennt man an Sätzen wie

  • Ich habe das Gefühl, dass...
  • Ich fühle mich wie...
  • Ich fühle mich, als wenn...
  • Ich habe das Gefühl, ... (zB mein Chef...)
INTERPRETATION ist wahrscheinlich, wenn

  • es einen Täter geben kann
  • ich fragen kann: „Wie fühle ich mich, wenn ich denke, dass ich ... (zB ausgenützt) werde?"
BEISPIELSAMMLUNG:
Abgelehnt, abgeschnitten, akzeptiert, angegriffen, angenommen, ausgebeutet, ausgenutzt
Bedroht, belästigt, beleidigt, belogen, benutzt, beschämt, beschuldigt, betrogen, bevormundet
Diskriminiert
Eingeengt, eingeschüchtert, erdrückt, erniedrigt, ernst genommen
Festgenagelt
Geehrt, genervt, gequält, gekränkt, geliebt, gemobbt, geschmeichelt, gestört, getäuscht, gezwungen
Herabgesetzt, hereingelegt, hintergangen
Ignoriert, in die Enge getrieben, integriert
Lächerlich gemacht
Manipuliert, missbraucht, missverstanden
Nicht beachtet, nicht ernst genommen, nicht geachtet, nicht gehört , nicht gesehen, nicht respektiert, nicht unterstützt, nicht verstanden, nicht wertgeschätzt, niedergemacht
Provoziert
Respektiert
Sabotiert, schuldig
Uebergangen, unbedeutend, unerwünscht, unterbrochen, unter Druck gesetzt, unterdrückt, unterstützt, ungewollt, uninteressant, unverstanden, unwichtig, unwürdig
Verarscht, vergewaltigt, verlassen, verletzt, vernachlässigt, vernichtet, verraten, verschmäht, verstanden, vertrieben
Wertgeschätzt, wertlos, willkommen
Zurückgewiesen

Zur Inspiration ohne Anspruch auf Vollständigkeit
(Ergänzung willkommen)

BEDÜRFNISSE

BEISPIELSAMMLUNG:
Abwechslung, Achtsamkeit, Anregung, Aktivität, Akzeptanz, Ästhetik, Aufmerksamkeit, Aufrichtigkeit, Ausgewogenheit, Austausch, Authentizität, Autonomie
Beständigkeit, Bewegung, Bewusstheit, Bildung
Dankbarkeit
Effektivität, einbezogen sein, Ehrlichkeit, Einfühlsamkeit, Einfühlung, Entfaltung, Entspannung, Entwicklung, Erfahrung, Erholung
Feiern, Freiheit, Freude, Frieden
Ganzheit, Geborgenheit, Gemeinschaft, Gesundheit, Glück
Harmonie
Identität, Individualität, Initiative, Inspiration, Integrität, Intensität, Intimität
Klarheit, Kongruenz, Kontakt, Kraft, Kreativität, Kultur
Lebenserhaltung, Lebensfreude, Liebe
Menschlichkeit, Mitgefühl
Nähe, Natur
Offenheit, Ordnung, Originalität
Respekt, Ruhe
Schutz, Selbstbestimmung, Selbstentfaltung, Selbstverantwortung, Selbstverwirklichung, Sexualität, Sicherheit, Sinn (emotional und körperlich), Spaß, Spiritualität, Struktur
Tiefe
Unterstützung
Verantwortung, Verbindlichkeit, Verbundenheit, Vergnügen, Verständigung, Vertrauen
Wachstum, wahrgenommen werden, Wahrhaftigkeit, Wärme, Wertschätzung, Wissen, Würdigung
Zentriertheit, Zugehörigkeit

Zur Inspiration ohne Anspruch auf Vollständigkeit
(Ergänzung willkommen)

GEFÜHLE, die wir haben, wenn unsere Wünsche unerfüllt sind

BEISPIELSAMMLUNG:
Abgeneigt, abgespannt, Abscheu, abwehrend, abwesend, aggressiv, alarmiert , allein, angeekelt, angespannt, angsterfüllt, ängstlich, angstvoll, antriebsarm, apathisch, ärgerlich, aufgekratzt, ausgelaugt
Bedrückt, beklommen, bekümmert, belastet, benebelt, besorgt, bestürzt, betroffen, betrübt, beunruhigt, bitter, blockiert
Deprimiert, desinteressiert, distanziert, dumpf, durcheinander, durchgedreht, düster
Eifersüchtig, einsam, Ekel, elend, empört, entrüstet, entsetzt, enttäuscht, ermüdet, ernüchtert, erschlagen, erschöpft, erschreckt, erschrocken, erschüttert, erschüttert, erstarrt, explosiv
Fahrig, fassungslos, faul, feindselig, frustriert, Furcht, furchtsam
Gedankenverloren, gehemmt, geistesabwesend, geladen, gelähmt, gelangweilt, gemein, genervt, gequält, gestresst, giftig, gleichgültig
Hart, hasserfüllt, hektisch, hilflos, hin und hergerissen
In Panik, irritiert
Jämmerlich
Kalt, kaputt, kleinmütig, konfus, kraftlos, krank, kribblig, kühl, Kummer
Labil, lahm, lasch, leblos, leer, lethargisch, lustlos
Matt, melancholisch, miserabel, missmutig, müde, mutlos
Neidisch, nervös, niedergeschlagen
Ohnmächtig
Panisch, passiv, peinlich, perplex, pessimistisch
Rastlos, ratlos, resigniert, ruhelos
Sauer, Scham, scheu, schlaff, schläfrig, schlapp, schlecht, Schmerz, schockiert, schrecklich, schüchtern, schuldig, schwach, schwer, schwermütig, sehnsüchtig, sentimental, skeptisch, sorgenvoll, starr, streitlustig
Teilnahmslos, todmüde, todtraurig, tot, träge, traurig, trist, trotzig, trüb, trübsinnig
Ueberlastet, überwältigt, unausgeglichen, unbehaglich, unbequem, unentschlossen, unerfüllt, ungeduldig, ungehalten, ungemütlich, unglücklich, unklar, unruhig, unsicher, unstet, unter Druck, unwillig, unwohl, unzufrieden
Verärgert, verbittert, verdrossen, verklemmt, verkrampft, verlegen, verletzlich, verletzt, verloren, verrückt, verschlossen, verspannt, verstört, verwirrt, verzagt, verzweifelt
Wehmütig, widerstrebend, widerwillig, wortkarg, wütend
Zaghaft, zappelig, zermürbt, zerrissen, zittrig, zögerlich, zornig, zurückgezogen, zwiespältig

Kursives steht unter Pseudogefühl-Verdacht!
Nur wenn der objektive Sachverhalt einer Schuld oder einer Verletzung gegeben ist (ich habe gestohlen und mein Bein ist gebrochen), wird schuldig oder verletzt ein Gefühl beschreiben. Fühlt sich der eine schuldig, weil sich der andere verletzt fühlt, so haben ihre Interpretationen bloß einen Eindruck hinterlassen (kein Gefühl).

Zur Inspiration ohne Anspruch auf Vollständigkeit
(Ergänzung willkommen)

GEFÜHLE, die wir haben, wenn unsere Wünsche erfüllt sind

BEISPIELSAMMLUNG:
Abenteuerlustig, absorbiert, agil, aktiv, angenehm, angeregt, anhänglich, anschmiegsam, arbeitsam, atemlos, attraktiv, aufgedreht, aufgekratzt, aufgeregt, aufgeschlossen, aufmerksam, ausgeglichen, ausgelassen, ausgeruht
Befreit, begeistert, begeistert, behäbig, behaglich, behände, belebt, berauscht, beruhigt, berührt, beschaulich, beschwingt, besinnlich, beständig, beweglich, bewegt, bezaubert, blendend
Dankbar, dynamisch
Ehrfürchtig, eifrig, ekstatisch, empfindsam, emsig, energiegeladen, energievoll, energisch, engagiert, enthusiastisch, entlastet, entschlossen, entspannt, entzückt, erfreut, erfrischt, erfüllt
ergriffen, erleichtert, erlöst, erregt, erstaunt, erwartungsvoll
Fantastisch, fasziniert, frei, freudig, freundlich, friedlich, frisch, froh, frohgemut, fröhlich
Gebannt, geborgen, gefasst, gefesselt, gelassen, gelöst, gemütlich, gerührt, gesammelt, geschützt, gesellig, gespannt, gesund, glücklich, großherzig, gut, gut gelaunt, gutmütig
Heiter, hellwach, herzlich, hingegeben, hingerissen, hocherfreut, hoffnungsvoll
Inspiriert, interessiert, involviert
Jubelnd
Klar, konzentriert, kräftig, kraftvoll, kreativ
Lebendig, lebhaft, leicht, leichten Herzens, liebevoll, locker, lustig, lustvoll
Mitteilsam, motiviert, munter, mutig
Neugierig, nüchtern
Offen, optimistisch
Quicklebendig
Robust, romantisch, ruhig
Sanft, sanftmütig, satt, schmelzend, schön, schöpferisch, schwungvoll, selbstsicher, selbstzufrieden, selig, sich freuen, sicher, sorglos, souverän, spontan, spritzig, stabil, stark, staunend, still, stolz, strahlend
Tapfer, tatkräftig, tiefsinnig, träumerisch
Ueberglücklich, übermütig, überrascht, überschäumend, überschwänglich, überwältigt, unabhängig, unbekümmert, unbeschwert, unbesorgt, unempfindlich, unerschütterlich, unternehmungslustig, unverzagt
Vergnügt, verliebt, verspielt, vertrauensvoll, verträumt, vertraut, verzaubert
Wach, warm, warmherzig, weich, weit, wissbegierig, wohlig, wohlwollend
Zart, zärtlich, zentriert, zufrieden, zugeneigt, zugewandt, zuversichtlich

Zur Inspiration ohne Anspruch auf Vollständigkeit
(Ergänzung willkommen)

Sonntag, 19. April 2009

HTML Grafik im Blogger-Blog

Der HTML-Code "<" und ">" ist in weiterer Folge durch "[" und "]" dargestellt.

Geeignete Dateiformate sind GIF, JPEG, BMP und PNG.

[p][img src="Foto.jpg" alt="Hier sollte ein Foto stehen"][/p] ergibt:

Hier sollte ein Foto stehen


img .. image (Bild); src .. source (Quelle)
alt .. Alternativtext, für den Fall, dass die Grafik nicht angezeigt werden kann.

[p][img src="Foto.jpg" width="380" height="200" alt="Hier sollte ein Foto stehen"][/p] ergibt:

Hier sollte ein Foto stehen


Mit width und height wird die Größe der Grafik bereits im HTML-Code angegeben. Der Web-Browser reserviert beim Bildschirmaufbau entsprechend Platz, und muss nicht auf die Header-Info aus der Grafikdatei warten. Das beschleunigt den Bildschirmaufbau.

Referenziert wird nach den HTML Referenzregeln:
Ist die Datei im gleichen Verzeichnis gespeichert wie der HTML-Code, genügt die Angabe des Dateinamens [img src="Foto.jpg" alt="Foto"].
Wenn nicht, wird der Pfad mit angegeben: [img src="verzeichnis/datei.gif" alt="Grafik"].
Im Blogger-Blogg macht's Sinn, mit vollständigem URI zu referenzieren:
[img src="http://www.muster.org/Fotos/Foto4711.jpg" alt="Foto4711"]


Oder - ganz rafiniert - man verwendet die vorbereitete Funktion, die Blogger im Editiermodus zur Einbettung von Grafik oder Video anbietet (Ikon Bild hinzufügen oder Video hinzufügen). Da kann man ganz bequem wählen, in welcher Form die Grafik in den Text eingebunden werden soll. Das bringt Ordnung ins Erscheinungsbild.

Samstag, 18. April 2009

HTML Links im Blogger-Blog

Der HTML-Code "<" und ">" ist in weiterer Folge durch "[" und "]" dargestellt, weil Blogger-Blog selbst den Isocode für "<" ( &#60 ) oder den für ">" (&#62 ) als HTML-Befehl interpretiert, sobald man mehrfach zwischen den Bearbeitungsmodi "Html bearbeiten" und "Verfassen" wechselt.


Verlinken auf andere Websites:
Der Syntax für einen Link auf eine Website lautet:
[a href="http://www.xing.com"]Zum Xing-Netzwerk[/a]
liefert folgenden Link:
Zum Xing-Netzwerk


Link an eine email-Adresse:
Der Syntax für einen Link auf eine email-Adresse lautet:
[a href="mailto:rainer.mustermann@gmx.net"]Hier gehts zu Rainers GMX[/a]
Das Ergebnis sieht so aus:
Hier gehts zu Rainers GMX